Einsätze

     

    Industriebrand
    (Einsatz-Nr. 81)

    Einsatz
    Feuer 4
    Zugriffe 627
    Einsatzort Details

    Sandebeck, Leopoldstaler Strasse
    Datum 31.07.2026
    Alarmierungszeit 00:12 Uhr
    Einsatzende 04:44 Uhr
    Einsatzdauer 4 Std. 32 Min.
    Alarmierungsart Funkmeldeempfänger (DME) + DIVERA
    eingesetzte Kräfte

      Löschzug Bad Driburg
      Löschzug Steinheim Kernstadt (1)
      Löschgruppe Bergheim (2)
      Löschgruppe Eichholz (3)
      Löschgruppe Hagedorn (5)
      Löschgruppe Ottenhausen (6)
      Löschgruppe Rolfzen (7)
      Löschgruppe Sandebeck (8)
      Löschgruppe Vinsebeck (9)
      Rettungsdienst Kreis Höxter
      Wehrführung Steinheim
      ABC Einheit Messen
        Feuer 4

        Einsatzbericht

        In der Nacht zum 31. Juli wurde die Feuerwehr Steinheim zu einem Brand auf dem Betriebsgelände eines holzverarbeitenden Betriebes alarmiert. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Alarmstufe im Einsatzverlauf von Feuer 3 auf Feuer 4 erhöht. 

        Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten zwei Spänebunker, von denen einer mit Material gefüllt war. Um ausreichend Einsatzkräfte und Fahrzeuge bereitzustellen, wurde die gesamte Feuerwehr Steinheim nachalarmiert und durch weitere Kräfte unterstützt. Da die Drehleiter der Feuerwehr Steinheim derzeit aufgrund eines technischen Defekts nicht einsatzbereit ist, wurde die Drehleiter der Feuerwehr Bad Driburg zur Unterstützung eingesetzt. Eine zunächst mitalarmierte ABC- und Messkomponente konnte abbestellt werden.

        Aufgrund der Größe und Komplexität des Einsatzes wurde die Einsatzstelle in mehrere Einsatzabschnitte gegliedert. Diese umfassten die Brandbekämpfung an beiden Silos, einen Abschnitt für das Hygienekonzept sowie einen Ablöschplatz. Durch diese Struktur konnten die umfangreichen Maßnahmen koordiniert und die eingesetzten Kräfte gezielt geführt werden.


        Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Material kontrolliert aus den Silos entfernt, um Glutnester freizulegen und gezielt ablöschen zu können. Die Lage wurde dabei unter anderem mit einer Drohne überwacht. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie der Rettungsdienst im Einsatz. Die Maßnahmen dauerten bis in die frühen Morgenstunden an.
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